| Kunst
in Recklinghausen-
Hochlarmark |
| abgeschlossen |
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Träger
Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport
des Landes NRW
Kooperationspartner
Stadt Recklinghausen
Thema
Öffentlicher Raum
Art
Wettbewerb
Publikation
Ausstellung
Ort
Recklinghausen
Laufzeit
2003
Publikationen
Dokumentation, Katalog: Kunst in Hochlarmark, Hochlarmark bleibt
in Bewegung Info »
www.kunsthalle-recklinghausen.de/ |
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© Stadt Recklinghausen
Recklinghausen-Hochlarmark wird vom Land NRW im Rahmen des Programms
"Stadtteile mit besonderem Erneuerungsbedarf" gefördert.
Geprägt ist der Stadtteil durch seine Bergbaugeschichte, die
im Jahre 1869 begann. Das Gelände der letzten Zeche mit Förderturm
und Fördermaschinenhaus wird aktuell zu einem Stadtteilpark
umgestaltet. Das gesamte Projekt wird unter großer Bürgerbeteiligung
durchgeführt. Mit den Bürgervertretern wurde die Idee
entwickelt, den öffentlichen Stadtraum mit Hilfe künstlerischer
Interventionen zu gestalten und den Direktor der Städtischen
Kunsthalle zu beauftragen, einen Wettbewerb auszuloben. Der Wettbewerb
ist ein Projekt der Landesinitiative StadtBauKultur, dessen Schwerpunktthema
die Verbesserung des öffentlichen Raums ist. Sechs international
bekannte Künstlerinnen und Künstler wurden aufgefordert,
für einen der vier von den Bürgervertretern ausgesuchten
Standorte ein Kunstwerk zu entwickeln. Aufgabe und Ort wurden den
Künstlern in einem gemeinsamen Kolloquium mit Bürgervertretern
und Kunstsachverständigen vorgestellt. Die Jury entschied sich
für den Entwurf der Künstler Maik und Dirk Löbbert.
Die beiden Künstler hatten vorgeschlagen, den Förderturm
künstlerisch zu gestalten. Die zwei äußeren Räder
des Förderturms im Stadtteilpark Hochlarmark wurden einschließlich
der Speichen mit grünem Neonlicht eingefasst. Durch die rhythmische
Ein- bzw. Ausschaltung der verschiedenen Lichtsegmente wird eine
Drehbewegung in Gang gesetzt, die die Räder des Fördergerüstes
virtuell ins Drehen bringen. Durch die lichttechnische Umsetzung
wird das zentrale Monument im Herzen des Stadtteils, der Förderturm,
zu einer dynamischen Lichtskulptur mit positiv in die Zukunft weisender
Symbolkraft. Die Räder des Bergbaus stehen zwar still, Hochlarmark
jedoch bleibt weiterhin kraftvoll in Bewegung. Die Wettbewerbsergebnisse
sind in einer Dokumentation zusammenfassend dargestellt und werden
demnächst in einer Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert.
Das Kunstwerk ist im Jahre 2004 fertiggestellt worden.
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