RWTH Aachen Campus – Städtebaulicher Wettbewerb Seffent/Melaten

Träger
Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW
Kooperationspartner
Ministerium für Bauen und Verkehr Nordrhein-Westfalen (ehem.)
Thema
Gestaltqualität
Öffentlicher Raum
Art
Wettbewerbe
Ort
RWTH Aachen
Laufzeit
2007
Info
» www.blb.nrw.de


© 1. Platz: rha reicher haase associierte, Aachen

Verzahnung von Forschung und Technologie
10.000 neue Arbeitsplätze || Auf dem Gelände der RWTH Aachen entsteht in den nächsten Jahren eine der größten Forschungslandschaften Europas. Für den ersten Bauabschnitt des RWTH Aachen Campus in Seffent/Melaten hat die Niederlassung Aachen des Bau- und Liegenschaftsbetriebes NRW im Jahr 2007 einen städtebaulichen Wettbewerb durchgeführt. Im Erweiterungsgelände der Hochschule im Bereich Seffent/Melaten sollen auf insgesamt rund 270.000 qm die ersten Forschungseinrichtungen von Hochschulinstituten und Unternehmen entstehen. Einrichtungen wie ein Zentrallabor, ein Seminar- und Schulungsgebäude, ein Hotel sowie Gastronomiebetriebe, eine Kindertagesstätte und verschiedene Serviceeinrichtungen sollen den Aachener Campus auf Seffent/Melaten „beleben“ und auch für die Menschen in der Region offen stehen. Rund 70.000 qm Fläche sind für reine Hochschulnutzung vorgesehen.
In einem Zeitraum von sechs bis acht Jahren sollen sich bis zu 100 nationale und internationale Unternehmen im direkten Verbund mit den Instituten und Forschungszentren ansiedeln können. Der RWTH Aachen Campus hat somit das Potenzial, einer der größten technologieorientierten Campusbereiche Europas zu werden. Diese räumliche Verzahnung von Forschungsinstituten und Industrieunternehmen wird eine völlig neue Qualität in der Zusammenarbeit und des Austausches zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ermöglichen.

Das städtebauliche Konzept des Wettbewerbssiegers, rha reicher haase associierte aus Aachen, basiert auf den Leitgedanken und Zielen, „Landschaft und Stadt in einen Dialog treten zu lassen, Bestand und Neubau zu einer markanten räumlichen Figur zu verbinden und einen Campus-Park als zentralen Kommunikationsraum zu schaffen.“

Ergebnis des Städtebaulichen Wettbewerbs
1. Platz: rha reicher haase associierte, Aachen
2. Platz: Ferdinand Heide Architekt BDA, Frankfurt
3. Platz: RKW Rhode Kellermann Wawrowsky, Düsseldorf

 

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