RÜCKBLICK Metropole gestalten: Baukultur, Künstlerische
Interventionen und Lichtkunst – Thema des 13. Baukultur Salon war die Vorstellung des finalen Programms der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 mit einem Auszug der über 40 Projekte aus dem Programmbereich "Metropole gestalten". Die Eröffnungsrede hielt Lutz Lienenkämper, Minister für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. Zur Diskussion mit Katja Aßmann, Programmleiterin „Stadt der Möglichkeiten“ und Ulrike Rose, Leiterin StadtBauKultur NRW, waren eingeladen Andre Dekker, Mitglied der Künstlergruppe Observatorium aus Rotterdam und Pius Knüsel, Direktor der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia aus Zürich.
Der Baukultur Salon begleitet die Planungen rund um die Entwicklungen der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 seit drei Jahren und lädt die Protagonisten der benachbarten Kulturhauptstädte Europas ein zum Erfahrungsaustausch, Inspiration und zur kritischen Reflexion der baukulturellen Themen und Visionen eines Kulturhauptstadtjahres.
Lutz Lienenkämper, Minister für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, hob in seiner Begrüßungsansprache die schon jetzt spürbare Strahlkraft hervor, die von den 40 Projekten und ihren zahlreichen Interventionen aus dem Programmbereich Metropole gestalten auf die Baukultur in der Region ausgeht. Im Kulturhauptstadtjahr steckt eine Chance für die Bewohner der Region Ruhr sich dem Begriff Heimat neu zu stellen und die Fragen zu stellen: Wie wohnen wir? Wo halten wir uns gerne auf? Wie werden sich die Städte in naher Zukunft verändern? Wie wird sich die Region weiterentwickeln? Wie nachhaltig wird der Einfluss eines Kulturhauptstadtjahres auf die Baukultur wirken? Wie wird das Implantieren der künstlerischen Interventionen und Projekte die baukulturelle Wahrnehmung der Region verändern? Ganz besonders dankte Lutz Lienenkämper an dieser Stelle Ulrike Rose und der Landesinitiative StadtBauKultur NRW für ihr unermüdliches Engagement, den Bewohnern Nordrhein-Westfalens den Blick für ihre gebaute Umgebung zu schärfen, sie zum kritischen Hinschauen zu bewegen und der Baukultur im Alltag einen neuen und höheren Stellenwert einzuräumen. Zum Verständnis von Heimat gehört die Identifikation mit der besonderen urbanen Kulturlandschaft des Ruhrgebiets, den zahlreichen Museen und deren Erweiterungsarchitekturen: bereits im Oktober hat das Emil Schumacher Museum in Hagen neu eröffnet, im Dezember ist Eröffnung des Bergbaumuseums Schwarzer Diamant in Bochum und auf Zollverein in Essen öffnet das Portal der Industriekultur, um dem Besucher den „Weg der Kohle“ zu veranschaulichen, im Januar ist Eröffnung des Ruhr Museums in der Kohlenwäsche. Das Museum Folkwang, das erste Museum für zeitgenössische Kunst Europas, erhält einen Erweiterungsbau des Architekten David Chipperfield, die Aufstockung der Zeche Nordstern in Gelsenkirchen wird bald eine Plastik von Markus Lüpertz krönen, dem Museum Küppersmühle in Duisburg ein Container aufgesetzt und das Dortmunder U in ein Zentrum für Kunst- und Kreativwirtschaft umgewandelt. Ein Großteil dieser neuen Architekturen sind durch bürgerschaftliches Engagement und finanzieller Unterstützung von Wirtschaftsunternehmen aus dem Ruhrgebiet entstanden, die somit einen wichtigen Beitrag leisten, der Region ein neues Gesicht zu geben, den strukturellen Wandel im Ruhrgebiet fortzusetzen. Und nicht zuletzt wird durch das Kulturhauptstadtjahr auch das dichte Verkehrsnetz im Ruhrgebiet eine Verbesserung erfahren. Zu den baukulturellen Projekten aus dem Programmbereich „Metropole gestalten“ besonders interessant findet Lutz Lienenkämper in seiner Funktion als Bau- und Verkehrsminister das Projekt Parkautobahn A42. Eines von mehreren Projekten, durch deren künstlerische Interventionen und Umgestaltung dem viel befahrenen Straßennetz in 2010 und in den Folgejahren, nachhaltig der vorherrschenden Monotonie am Straßenrand entgegenwirken und folglich auch so die Verkehrssicherheit erhöhen werden.
Die Vorstellung einiger Projekte aus dem Programm der RUHR.2010 von Katja Aßmann beginnen mit einem Zitat des Architekturkritikers Manfred Sack: „Zehn Jahre Arbeit, die hauptsächlich dies zu vermeiden vorhatte: Routine, Gedankenträgheit, Gleichgültigkeit. Dann und wann tut es Not, scheinbar Undenkbares zu denken und auszuprobieren.“ – aus seinem Buch „Siebzig Kilometer Hoffnung“.
Die Umsetzung des Programms der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 steht zwei kurze Monate vor der Eröffnung unmittelbar bevor. Das Programmbuch der RUHR.2010, Buch zwei, am 30. Oktober 2009 erschienen, gibt einen Überblick über insgesamt 300 Projekte und 3000 Veranstaltungen aus den Bereichen Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft, folgend den drei Leitthemen: Mythos Ruhr, Metropole gestalten und Europa bewegen. Viele dieser Projekte sind in der Bewerbungsphase entstanden und verantworten den Titel Kulturhauptstadt für das Ruhrgebiet mit. Sie haben zusammen mit den Projekten der künstlerischen Teams der RUHR.2010 und den eigenen Programmen der vielfältigen etablierten Kulturinstitutionen des Ruhrgebietes ein spannendes Gesamtprogramm entstehen lassen.
Katja Aßmann, Programmleiterin „Stadt der Möglichkeiten“ holt erst einmal aus, den Programmpunkt Metropole gestalten zu definieren mit der Frage: Kann sich das Ruhrgebiet als dezentrale und unstrukturierte Region als Metropole bezeichnen und messen mit Weltstädten, geprägt von historischer, kultureller, politischer, wirtschaftlicher und internationaler Bedeutung, von verdichteten urbanen Zentren, einem konzentrierten und lebendigen Kunst- und Kulturangebot, funktionierender Infrastruktur und hoher Lebensqualität? Das Ruhrgebiet, vor 100 Jahren eine aufstrebende Industrieregion, planlos aus vielen Stadtzentren und Peripherien zusammengewachsen, heute mit Bevölkerungsrückgang und demografischem Wandel konfrontiert, kann aus ihrer Sicht in diesem Kontext nur als dezentrale Metropolregion verstanden werden. Die Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 kann den Weg in Richtung Metropole unterstützen und fördern, kann der Idee Metropole Ruhr eine Plattform verschaffen, Motor für neue Entwicklungen und Nährboden für Experimente sein.
Der Programmbereich der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 Metropole gestalten, unter der Leitung des Künstlerischen Direktors Prof. Karl-Heinz Petzinka, umfasst mehr als 40 Projekte, der Vision folgend, das Ruhrgebiet in eine neuartige Metropole zu verwandeln. Das Kunstprojekt B1|A40 – Die Schönheit der großen Straße wird eine temporäre Ausstellung international renommierter Künstler wie Joop van Lieshout, Rita McBride, Christoph Schläger oder die Künstlergruppe Finger und lässt an sechs Orten Räume entstehen, die dem Besucher die großen Themen des Stadtraums A40 eröffnen, kuratiert von Markus Ambach. Netzwerkprojekte zeigen, wie der Raum aus planerischer Sicht neu gedacht werden kann. Den Saum der Autobahn A40, gelegen inmitten des dichtesten Autobahnnetzes Europas, hochfrequentiert und Städte durchschneidend, abgeschirmt durch sogenanntes Straßenbegleitgrün und grauen Lärmsschutzwänden, werden schon bald, unter Beteiligung der Anwohner, farblich neu gestaltete Lärmschutzwände verändern.
Für das von Minister Lutz Lienenkämper favorisierte Projekt Parkautobahn A42 zur Umgestaltung der Straßenwege im Ruhrgebiet nutzen der Landesbetrieb für Straßenbau Straßen.NRW und die Arbeitsgemeinschaft Parkautobahn die Chance des Kulturhauptstadtjahres zur kreativen Erneuerung der Autobahn und wandeln diese in eine Parkerlebnisstrecke um. Rund 30 Kilometer verläuft die Autobahn A42 parallel zur Emscher und zum Rhein-Herne-Kanal – mitten durch den Emscher Landschaftspark – mit rund 80.000 Fahrzeugen täglich, vorbei an Landmarkenkunst, transformierten Monumenten der Industriekultur und weitläufigen Landschaftsparks. Thema der langfristigen Umgestaltung der A42 ist die Integration der Verkehrsstruktur in eine urbane Landschaft. Dazu gehören umfassende pflegerische Maßnahmen des Straßenbegleitgrüns ebenso wie bauliche Zeichen. Sichtfenster werden entstehen und den Blick auf die Attraktionen entlang der Strecke freilegen. In den Auf- und Abfahrtschleifen am Autobahnkreuz Castrop-Rauxel – den so genannten „Ohren“, entsteht ein Ohrenpark mit typischen Parkbepflanzungen, Hinweisschildern, umgestalteten Lärmschutzwänden, um am Anfang und Ende der Autobahn Auftakte zu inszenieren. Realisiert wird das gesamte Projekt in den kommenden 20 Jahren, die ersten Bausteine entlang der Parkautobahn werden im Kulturhauptstadtjahr zu sehen sein.
Metropole gestalten heißt auch herauskristallisieren, wo die urbanen Zentren in der Ruhragglomeration sind und welche der 53 Kommunen sich in der nahen Zukunft zu einem Zentrum mit Metropolcharakter entwickeln kann. Initialzündend für das Projekt Kreativ.Quartiere war das im Jahr 2008 mit verschiedenen Akteuren entwickelte Konzept, die vorhandenen urbanen Räume, sprich, Leerstände und Industriebrachen, in zehn Städten des Ruhrgebiets neuen Nutzungen zuzuführen. Das Projekt möchte damit erreichen, dass ausländische Kreative sich im Ruhrgebiet ansiedeln und Schüler sowie Hochschulabsolventen in der Region bleiben. Dazu gilt es, durch urbane Erneuerungen die Lebensqualität zu steigern, als Standort für Unternehmen attraktiv zu gestalten, die Anziehungskraft zu steigern, Infrastrukturen optimieren und die Menschen zum Bleiben motivieren – eben Metropole gestalten. Mit der Umgestaltung des Dortmunder U, dem ehemaligen Stammsitz der Union-Brauerei, entsteht auf 80.000 m² das bundesweit erste Zentrum für kreative Industrien mit Schwerpunkt Musik und Medien. In Bochum entsteht durch Initiative des Teams um Dieter Gorny das Viktoriaquartier mit Ansiedlungen aus der Musikszene: Ruhr Music Commission, Bite FM Ruhr, Roof Music und Ruhr Pop Foundation.
Das Kunstprojekt 2-3 Straßen ist ein weiteres Projekt, den strukturellen Wandel im Ruhrgebiet fördernd. Der Künstler Jochen Gerz hat für seinen Beitrag in den typischen Nachkriegstädten Duisburg, Dortmund und Mühlheim an der Ruhr drei Straßen ohne Sehenswürdigkeiten und besonderen Vorkommnissen ausgewählt, die sich jedoch durch Leerstand und soziales Ungleichgewicht auszeichnen. Mit der Anzeige „ein Jahr mietfrei wohnen“ hat Jochen Gerz aus über 4.000 Bewerbungen 100 engagierte Teilnehmer unterschiedlichster Herkunft ausgewählt, die seit Oktober dieses Jahres 100 Wohnungen als Mieter weiter bewohnen oder neu bezogen haben. Hier treffen die Lebensgewohnheiten der neuen auf die Lebensgewohnheiten der alten Mieter und lassen als Ergebnis der Ausstellung die Veränderung der Straßen entstehen, festgehalten in einen Buch mit Textbeiträgen aller Bewohner aus unterschiedlichsten Schichten der Gesellschaft.
Die Einbindung der Bevölkerung in den Prozess Wandel durch Kultur – Kultur durch Wandel! ist eine der größten Aufgaben der RUHR.2010. Die Bewohner an der Gestaltung des Wandels ihrer Region von einer Industrieregion zur Kulturmetropole beteiligen, an Kultur heranführen, Berührungsängste mit fremden Kulturen abbauen und Lebensräume umgestalten. Die Ruhrfestspiele und die RuhrTriennale sind bereits etablierte Formate in der Kulturlandschaft der Region. Ein neues Kunstformat im Ruhrgebiet, das sich direkt mit den Zukunftsaufgaben der Region auseinandersetzt und erstmalig im Kulturhauptstadtjahr zu erleben ist, ist die EMSCHERKUNST.2010. Kuratiert von Florian Matzner und größtes Kunstprojekt der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010. Ausstellungseröffnung ist Ende Mai, Dauer 100 Tage mit 40 teilnehmenden Künstlern, Ort ist die Emscher-Insel, 34 Kilometer lang, zwischen Emscher und Rhein-Herne-Kanal und Castrop-Rauxel und Oberhausen gelegen. Das Projekt wird, beginnend mit der Ausstellung, diesen Raum im Wandel für Besucher erlebbar machen und als Biennale in den Folgejahren weiter nachhaltig prägen. Entlang der Emscher wird seit zwanzig Jahren durch die Emschergenossenschaft ein Prototyp von kooperativer regionaler Planung verwirklicht – das derzeit größte Renaturierungsprojekt der Welt.
Die Frage, woher Katja Aßmann den Optimismus nimmt, dass sich die Region Ruhr zu einer Metropole Ruhr gestalten lässt, beantwortet diese mit Rückschau auf ihre Zeit bei der Internationalen Bauausstellung IBA Emscher Park und der Entwicklung, die die Region seitdem genommen hat. Im Fokus standen zu Beginn baukulturelle Projekte, die Kunst kam später hinzu. Und genau die Kunst hat die Veränderung in Gang gebracht und aus den Zeichen der besonderen Historie des Ruhrgebiets Landmarken entstehen lassen. Aus der Aufgabe eine Berghalde zu gestalten resultiert eine sehr gelungene Krönung dessen: die Stahlbramme von Richard Sierra auf der Halde Schurenbach. Häufig wird auch in diesen Zusammenhängen von Veränderung durch künstlerische Interventionen und deren Nachwirken gesprochen. Andre Dekker arbeitet seit 1997 gemeinsam mit Geert van de Camp und Ruud Reutelingsperger als Künstlergruppe Observatorium. Er wehrt sich gegen den Begriff „Intervention“, möchte vielmehr mit seiner Kunst dazu anregen, sich den öffentlichen Raum wieder zu Eigen zu machen und so den Menschen neu gestalteten Raum zurückgeben. Die Gruppe Observatorium hat das Hallenhaus auf der Halde Norddeutschland, ein Informationssystem und Pavillons auf Zeche Zollverein und ein Pottfiction-Camp entworfen. Sein Wunsch für das Ruhrgebiet ist den Heimatgedanken zu stärken, die Ruhrgebietstypische Architektur weiter zu bauen. In den von Minister Lutz Lienenkämper aufgezählten neuen und erweiterten Architekturen – viele sind Glaskuben – sieht Andre Dekker die Gefahr von internationaler Vereinheitlichung in der Architektur.
Dem Gedanken stimmt auch Ulrike Rose zu. Sie sieht im Kulturhauptstadtjahr eine Chance, die Ruhrgebietsspezifischen Qualitäten herauszustellen: die Menschen und ihre Mentalität, die kulturelle Vielfalt, die die vielen Einwanderer mit im Gepäck hatten, den Fußball, die Kohle und den Stahl, die Ruhrgebietslandschaften, die Arbeitersiedlungen, die Theater, Museen und die vielen Transformationsarchitekturen – charakteristisch für das Ruhrgebiet. Sie möchte den Schub des kulturellen Ausnahmezustands nutzen, der neue Impulse setzt und vor allem die bestehende Alltagsbaukultur der Region herausstellen, wiederbeleben und qualitätvoll weiterentwickeln.
Das Resümee unter den Diskutanten zum Thema Metropole gestalten ist, das man keine Metropole züchten kann, Kunst jedoch hilft, eine Metropole zu gestalten. Pius Knüsel ist sich ganz sicher, dass baukulturelle Projekte wie Parkautobahn einen weitaus längeren Nachhall haben werden, als die baukulturellen Marken neuer Museen. Er warnt davor Heimat am Reißbrett entstehen lassen zu wollen, Heimat entsteht langsam und im Detail. Die Schweiz mit dem Ruhrgebiet vergleichend, preist Pius Knüsel einerseits die vielen Vorzüge seines Heimatlandes, bedauert andererseits, dass in der Schweiz nichts derartiges mehr passieren kann, das Land fertig gebaut ist, zu viel Altbestände und zu wenig Freiflächen zur Umgestaltung im öffentlichen Raum hat. Er unterstützt das Konzept der Architekten Herzog & de Meuron, mehr wegzunehmen, statt immer Neues entstehen zu lassen und stellt die Suggestivfrage, ob es nicht mancherorts sinnvoller wäre 1 Mio. in den Abriss zu investieren.
Das Ruhrgebiet erschließt sich dem Besucher nur schwer, jedoch ist der Raum durch den bereits vollzogenen Wandel der letzten zwanzig Jahre, den neu entstandenen Landmarken und Schaffung neuer Identitäten begreifbarer geworden. So Hans Dieter Collinet (Ministerialrat a.D.) aus dem Publikum, der den Begriff „Heimat“ schwierig und belastet findet, ihn gern aus der verklemmten und historisch belasteten Deutung hervorheben möchte, den Begriff gerne als Bekenntnis zu qualitätvollem Städtebau machen möchte. Bei der Frage, wie und ob die Projekte der RUHR.2010 bei der Bevölkerung ankommen, wiesen deutlich Stimmen aus dem Publikum auf das an diesem Abend noch nicht erwähnte Kulturhauptstadtprojekt SchachtZeichen hin, als ein ganz wichtiges Identität- und Heimatstiftendes Projekt. SchachtZeichen ist ein gemeinschaftliches Kunstprojekt der Städte des Ruhrgebiets, gedacht von und für die Menschen vor Ort, die so die Geschichte der Region noch einmal erzählen und in eine gemeinsame Zukunft gehen. Dieses besondere Gefühl für ihre Heimat haben die Bürgerinnen, die im Übrigen auch als Volunteers das Projekt SchachtZeichen aktiv mit begleiten, in ihren leidenschaftlichen Wortmeldungen für Alle spürbar vermittelt.
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PROGRAMM
Begrüßung und Eröffnungsrede:
Lutz Lienenkämper, Minister für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen
Vortrag und Diskussion mit:
Katja Aßmann, Programmleitung „Stadt der Möglichkeiten“ RUHR.2010
Andre Dekker, Mitglied der Künstlergruppe Observatorium, Rotterdam
Pius Knüsel, Direktor der Kulturstiftung Pro Helvetia, Zürich
Ulrike Rose, Leiterin Landesinitiative StadtBauKultur NRW
Moderation:
Kathrin Luz, Communication, Köln
Imbiss, Präsentation der Medieninstallation „Hinterland“ inklusive Liveauftritt, Bilderbogen und Filme RUHR.2010

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